Buddhismus

 

Jeder Mensch, jedes Lebewesen möchte Wohlergehen und Frieden erfahren. So steht die Frage im Raum: Wer oder was ist dafür verantwortlich, wie wir unsere Leben erfahren? Aus buddhistischer Sicht liegt die Verantwortung bei uns selbst. Dies gibt uns die Möglichkeit zur Selbstbestimmung. Wir können uns fragen, welche Sichtweise es uns ermöglicht, inneren Frieden zu erleben, und was das Wohlergehen von uns und anderen bewirkt. Geben wir erst mal diesen Fragen Raum, werden sich natürlicherweise Antworten ergeben, die höchstwahrscheinlich den Erkenntnissen eines Buddhas ähneln. Denn Weisheit und Mitgefühl sind seit Anbeginn grundlegender Bestandteil unseres Geistes. Wir brauchen diese Qualitäten nur in uns wachzurufen. Vielleicht haben Sie ja schon mal gehört, dass ein Buddha auch ‘der Erwachte’ genannt wird.

 

Die Buddhistische Lehre bietet verschiedene Ansatzpunkte, konstruktiv mit unserm Leben umzugehen. Kurz gesagt geht es dabei um die drei Körbe: Sichtweise, Meditation und Verhalten im Alltag.

 

Das Herz buddhistischer Meditation umfasst zwei Aspekte: Geistesruhe und Einsicht. Die Meditation der Geistesruhe führt zu einem ausgeglichenen, friedlichen und frohen Geist. Auf dieser Grundlage können wir mit Hilfe der Einsichtsmeditation, tiefe und erfahrungsverbundene Erkenntnisse vom eigentlichen Wesen unserer selbst und der Welt der Erscheinungen gewinnen. Ein wesentlicher Teil beider Übungen ist Achtsamkeit, die es uns ermöglicht, ganz der Kostbarkeit eines jeden Moments unseres Lebens bewusst zu sein.

 

Maitreya, der zukünftige Buddha

Meditation wirkt sich unmittelbar auf unser tägliches Leben aus. Sie führt dazu, dass der Geist friedlicher, ruhiger und gelöster wird. Da wir entspannter sind, scheinen Ereignisse, die uns normalerweise aufwühlen, weniger wichtig und wir hören auf, sie derart ernst zu nehmen. Das Leben bekommt mehr Leichtigkeit, und es eröffnen sich uns konstruktive Lösungen zur Alltagsbewältigung. Somit ist die Praxis der buddhistischen Meditation eine praktische Hilfe für unser Leben.

In dem fortlaufenden Kurs werden die drei Körbe vermittelt. Doch liegen die Schwerpunkte auf Erklärungen zur Meditation und deren Umsetzung in gemeinsamer Meditationspraxis.

Sissy Martens-Kateloe praktiziert den Buddhismus seit 30 Jahren. Eine intensive Ausbildung hatte sie in einer siebenjährigen Klosterzurückziehung in Frankreich in den 90-zigern erhalten. Zur Fortbildung besucht sie weiterhin regelmäßig Seminare bei anerkannten buddhistischen Meistern. Seit einigen Jahren gibt sie nun ihr Wissen und ihre Erfahrungen in Kursen weiter.

 

Weitere Informationen erhalten Sie während den Öffnungszeiten bei der Raupe VoG oder bei der Referentin selbst:

Sissy Martens-Kateloe

balance.halten@gmail.com

087/352566

 

 

MONTAGS 19:30 - 21:00